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10.4.2010

Neues Installationsattest

Ein neues Installationsattest, welches an die Vorgaben der ÖNORM F 3071 und ÖNORM F 3010 angepaßt ist, finden Sie im Download-Bereich.

3.12.2009

Ergänzung Pkt. 3.1.1

Pkt. 3.1.1 wird wie erfolgt ergänzt:

Das eingesetzte Löschsystem muß ab 1.11.2010 nachweislich der ÖNORM F 3010 entsprechen und ab 1.5.2011 durch eine akkreditierte Zertifizierungsstelle zertifiziert sein.

16.6.2009

Änderung der TRVB 152 96

Pkt 7.4, Anmerkung der TRVB 152 wird wie folgt abgeändert:

alter Text:

Anmerkung: Die Probeflutung kann nur entfallen, soferne jeder Flutungsbereich über eine eigene Löschmittelversorgung verfügt, zur Gänze geflutet wird und keine Bereichsventile vorhanden sind. In diesem Fall ist besonderes Augenmerk auf die Raumdichtheit zu legen.

neuer Text:

Anmerkung:

- Bei freiwilligen Anlagen ist eine Probeflutung nur durchzuführen, soferne seitens des Betreibers oder Versicherers eine solche gefordert wird. In diesem Fall ist besonderes Augenmerk auf die Raumdichtheit zu legen. Es wird jedoch darauf aufmerksam gemacht, daß bei Entfall der Probeflutung die nachhaltige Löschwirkung nicht bestätigt werden kann.

- Bei behördlich vorgeschriebenen Anlagen sind jedenfalls Probeflutungen zur Feststellung der nachhaltigen Löschwirkung durchzuführen.

30.5.2008

Änderung der TRVB 152 96

Pkt 3.1.3 der TRVB 152 wird wie folgt abgeändert:
3.1.3 Planung, Installation, Inbetriebnahme, Wartung und Instandhaltung dürfen nur von solchen gemäß ÖNORM F 3071 von einer hiefür akkreditierten Zertifizierungsstelle zertifizierten Fachfirmen durchgeführt werden. Diese Bestimmung tritt mit 1. Juli 2009 in Kraft.

Neuer Punkt 5.1.1.4:

5.1.1.4: Soferne Löschanlagen in Teilbereichen eines Objektes als Ersatz für behördlich vorgeschriebene Sprinkleranlagen installiert werden und in diesen Bereichen die Sprinkleranlage außer Betrieb genommen wird, sind in der Nähe der Löschmittelzentrale oder in dieser Reserveflaschen in gleicher Menge wie die Einsatzflaschen bereitzuhalten. Ein direkter Anschluß (Reservebatterie) ist nicht erforderlich.

Geänderter Punkt 5.2.1.6:

5.2.1.6 In Bereichen, in denen die Ventilanordnung geschlossene Rohrbereiche bedingt, müssen diese Bereiche mit Druckentlastungsvorrichtungen ausgestattet sein oder die Ventile müssen derart konstruiert sein, daß Flüssigkeitsrückstände in ihnen vermieden werden. Bei Systemen mit druckbetriebenen Flaschenventilen müssen Vorrichtungen vorhanden sein, die jegliches durch Flaschenundichtheit bedingtes Ausströmen von Löschgas, das zum Aufbau unerwünschten Druckes in der Pilotflasche und damit einem unerwünschten Öffnen des Flaschenventiles führen könnte, ins Freie abführen. Diese Vorrichtungen müssen derart konstruiert sein, daß sie die verläßliche Funktion der Flaschenventile nicht beeinträchtigen(1).
Im speziellen müssen an der Pilotflasche Einrichtungen vorhanden sein, die ein Schließen der Pilotflasche oder ein Ablassen derselben im Falle einer Ansteuerung der Pilotflasche und gleichzeitig gesperrter (blockierter) mechanischer Verzögerungseinrichtung, Flaschen- oder Bereichsventile ermöglicht.
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(1) gilt nur bis zum Inkrafttreten einschlägiger EN

Diese Bestimmungen treten für alle Löschanlagen mit Planungsbeginn nach dem 1. Juni 2008 in Kraft. Es erfolgt derzeit weder ein Neudruck noch eine Änderung in den pdfs.

24.11.2005

Änderung der TRVB S 152

Der Punkt 10.3.3 der TRVB S 152 wird wie folgt geändert (zum leichteren Verständnis ist der neue Text kursiv gesetzt).

10.3.3. Verringerung der Oberflächenkonstante

Bei Vorliegen besonders günstiger baulicher Bedingungen kann die Oberflächenkonstante 0,2 kg/m2 verringert werden, wenn der Aufbau und die Aufrechterhaltung der Inertgaskonzentration sichergestellt ist(7).
Im Falle dieser Reduzierung des Oberflächenanteils ist jedenfalls eine Probeflutung oder ein Doorfan Test durchzuführen. Bei schriftlicher Bestätigung über die bauliche Dichtheit kann auf eine Probeflutung oder einen Doorfan Test verzichtet werden. Dies und die Gültigkeit der Aussagen über die Löschwirksamkeit im Hinblick auf die Raumdichtheit ist jedoch im Abnahmebericht der Löschanlage zu vermerken.

 (7)  Anmerkung: Die Einsatzmenge muß jedoch mindestens so groß sein wie der Volumenterm CIG.KB.0,75.VR in Formel (x).

Änderung der TRVB S 152 und S 140

Brand- und Löschversuche haben gezeigt, daß der bisher als gesichert angenommene Wert von 13,8 Vol. % O2 kein Garant für ein Nichtwiederaufflammen von tiefsitzenden Bränden nach Löschung mit gasförmigen Löschmitteln ist.

Es wird daher O2-Wert, der nach Ende der 20-minütigen Haltezeit, nicht überschritten werden darf, mit 13 Vol.% O2 festgelegt.

Auf besondere Raumdichtheit ist daher zukünftig zu achten bzw. eine höhere Löschkonzentration anzunehmen.

Hinweis: es erfolgt keine Änderung der gedruckten Version der TRVB S 140, S 152; die elektronische (pdf) wird in den nächsten Tagen geändert werden.

 

Revisionsfristen der TRVB S 152

Aufgrund einer Anfrage wird mitgeteilt:

Die einjährige Revisionsfrist der TRVB S 152 ist ein Druckfehler; richtig soll es heißen: zweijährlich

Änderung der TRVB S 152 per 1.6.2001

Der Punkt 5.1.3.2 wird wie folgt geändert:
5.1.3.2 Lage der Löschmittelzentrale
Die Löschmittelzentrale ist grundsätzlich außerhalb des geschützten Bereiches möglichst nahe an diesem zu situieren.
Soferne dies aus baulichen Gründen bei nachträglicher Errichtung einer Löschanlage nicht möglich ist und die Löschmittelzentrale innerhalb des geschützten Bereiches situiert wird, gilt folgendes:
- Die Löschmittelzentrale muß sich außerhalb jenes Gefährdungsbereiches befinden, der aus einem Brand im geschützten Bereich resultieren kann.
- Die nähere Umgebung muß weitestgehend frei von Brandlast sein.
- Der Standort gegen den Zutritt Unbefugter zu schützen, z.B. Gitter, Trennwand etc..”
Diese Änderung gilt ab sofort

Gaslöschanlagen: Warnschilder unbedingt nötig ?

Der Ersatz von Warnschildern durch rote Blitzleuchten + dementsprechende Hinweisschilder direkt darunter ist in Sonderfällen zulässig (z.B. Ex-Bereiche, keine einfache Möglichkeit für 220 V Versorgung).